Installation für das neue Researchzentrum bei

Johnson&Johnson,            Belgien, 2005

 16 Meter hoch,  14 Plexiglasplatten à 100 x 200 cm

Detail der Installation im Atelier

Entwurf zur Installation bei Johnson&Johnson,   30 x 50 x 30 cm

 

 

 

Installation  Atrium  Warmhof /Maldegem, 

in Zusammenarbeit mit Architektenbüro AIKO und der  Jan De Nul Company 

2007,  28 x 6 x 6 Meter,

24 Platten à 100 x 200 cm,Fototechnik auf Plexiglas, Acrylfarbe,

Bodenläufer: Resopal, bedruckt,  28 x 2,50 Meter

Vorarbeit Maldegem  -Atelier

Maquette für die Installation Maldegem

50 x 50 x 70 cm, 2006

Architekten-Zeitschrift,  2007

 

 

 

 

 

 

 

Entwurf für das Aquarium Trokadero / Paris,  2004, 30 x 30 x 40 cm

eine begehbare Installation zwischen dem Atrium und dem Aquarium

Realisation des Projektes in 2009 als begehbares Kustwerk am Eingang des Musée de Botanique in Brüssel

 

Die Installation Wasserwelle  wurde im Auftrag als Entree für das Aquarium Trokadero in Paris konzipiert.

                      

 

Die künstlerische Arbeit beeinhaltet zwei parallele, bewegliche Figurengruppen, welche, an Wänden endend,  einen vollkommenen eigenen Raum bilden. Die Figuren der Gruppen sind auf 2,50 Meter hohen schmalen Polyesterstreifen auf eine Anzahl zusätzlich schwingender Segmente fixiert, welche beim Durchschreiten des Besuchers in wogende Bewegungen versetzt werden und die Bewegung von Wasserwellen symbolisieren.

Auf den feinen Polyesterstreifen sind jeweils eine Gruppe Männer und Frauen in Auflösung abgebildet.

 

Der abgeschlossene Raum zwischen den beiden Wellenformationen empfängt den Besucher mit einer Bodeninstallation aus DNA-Strängen von Fisch und Mensch, sowie Molekülanordnungen von Wasser (H²O) welche in ihren langgestreckten Anordnungen Strömung, Sog und den unendlichen Fluss der Existenz vermitteln soll.

 

Organische Strukturen, zu denen auch der Mensch gehört, bestehen zu 90% aus Wasser. Die Installation soll nach Betreten dem Besucher vermitteln, dass er in weiteren Sinne Teil dieser Wasserwelt ist.

Wird die Installation offen im Freien aufgebaut, wird der Wasserwelleneffekt zusätzlich gesteigert, wenn die Figurengruppen durch Wind in Schwingungen versetzt werden.                                   

Plakat der Ausstellung  Habeas Corpus  im Musée de Botanique / Brüssel,   Kurator: François Delvoye

 

 

 

 

 

 

 

Kirchenprojekte

 

l'église St.Loupe   /Namur ,  Belgien

l'église St.Loupe      

Eglise St. Anne,  Tour / France       "Ikarus-Absprung, Flug",     2007

Eglise St. Anne,  Tour/Frankreich    "Ikarus-Rhinower Berge"

Marburger Schloss,     "Figures dans l'éspace"  2004

Les églises Soissonées,    2002

Ausstellungsprojekt in der Kapelle des Campo Santo in Gent,   Eröffnung durch Flor Bex,  2005

 

 

 

  

Ausstellung Galerie Peter Borchardt,  Hamburg,  2004

 

 

Lachende

 

 

 

 

 Anglikanische Kirche 2015,     1. weiblicher Bischof

 

 

PROJEKT LACHENDE ULRIKE BOLENZ              


Freiheit, Einverständnis, Symphatie, Lebensfreude, Optimismus, Selbstbewusstsein –

positive Begriffe welche erstrangig mit dem menschlichem ‚Lachen’ in Verbindung gebracht

wird. Das Lachen kann als Kommunikationsform des Menschen verstanden werden welche

in seiner konfliktbegrenzenden Wirkung das menschliche Miteinander und

Gemeinschaftsgefühl fördert und Konsens schafft.

Doch in dieser positiven Wirkung der Formierung eines starken Gemeinschaftsgefühl verbirgt

sich auch der anarchische Grundzug des Lachens - die Infragestellung von und

Respektlosigkeit gegenüber Autoritäten. So fühlen sich Autoritäten von dieser

Affektbezeugung zudem auch provoziert – wie auch neuerlich publik wurde.

 

 

Die Darstellung Lachender finden sich in der Geschichte der Kunst selten, zum Einen

verurteilte der frühe Klerus Lachen als unchristlich, zum Anderen weil die Auslösung des Lachens nicht ebenfalls in Werken abgebildet werden kann. Dennoch haben sich Künstler wie Frans Hals, Rubens etc.  des Themas bedient, neuzeitlich auch chinesische Künstler.

 

Die Künstlerin Ulrike Bolenz thematisiert in ihren Installationen und Gemälden häufig soziale, politische und wissenschaftlich zeitkritische Themen und setzt sich derart mit den Ängsten des modernen Menschen auseinander. Ihre Arbeiten sind emotional, berühren und machen nachdenklich.


Das Thema Humor im Ausdruck des Lachens ist nunmehr seit 20 Jahren Teil des Werke Ulrike Bolenz. Bereits 1996 wurde eine Gruppe ihrer  ‚Lachenden’ anlässlich der Weihung der ersten Anglikanischen Priesterinnen im Berliner Dom ausgestellt..

Die Lachenden wurden im Jahr 2000 in der neuapostolischen Kirche in Verbert-Langenberg ausgestellt, in Zusammenarbeit mit dem früheren Leiter der Kölner Kunsthalle Klaus Flemming.

 

Vier Jahre später, im Jahr 2004, waren die Lachenden in den Kirchen von Soisson ein Politikum. Der Bischhof aus Paris musste kommen, um festzustellen, dass es sich um eine Art “priesterliche Nacktheit” handele (der Mensch tritt vor Gott, so wie dieser ihn geschaffen hat...)


2005 brachte Radio Judaica Paris anlässlich der Ausstellung der Figurengruppe Lachende eine einstündige Reportage über diese Werkgruppe, mit Bezugnahme auf den deutschen Holokaust, 


Im selben Jahr wurden sie in der Kapelle Campo Santo in Gent ausgestellt. Diese Ausstellung wurde von Flor Bex, dem ehemaligen Leiter des Mukha Antwerpen, eröffnet






Die Freude, welche die Werke von Ulrike Bolenz zu dem Thema ‚Lachen’ ausdrücken,  versteht die Künstlerin auch als Widerstand gegen die menschlichen  Grausamkeiten unserer Zeit. 

Die aktuelle und tragische Situation in Paris bestätigt umso mehr die Aktualität ihrer Werke zu dem Thema ‚Lachen’ , welche auch als Bemühung verstanden werden kann, dem Menschen den Optimismus und Lebensfreude zu erhalten und seine Ängste zu minimieren.




 

 

 

The artistic works to the subject ‘Laugh’ of Ulrike Bolenz


Freedom, understanding, sympathy, soulfulness, optimism, self-confidence, sovereignty - positive terms which are brought in conjunction primarily to human laugh.

Laughter can be understood as a form of communication between people, which, in its conflict-reducing effect, encourages the human interaction, creates a community spirit and consensus.


But this positive effect of forming a strong sense of community also contains a hidden essential anarchic feature of laugh: the critical questioning of and

disrespect for authorities. Thus authorities often feel provoked by this openly emotional expression - as recently became public.


The subject "laugh" can rarely be found in the history of art, as on one hand the early clergy condemned laughter as unchristian and as on the other hand the cause of laughter can not be pictured in works of Fine Arts like paintings, sculptures, etc.

Nevertheless several early Masters such as Frans Hals, Rubens, etc. have been dealing with this subject, lately also Chinese artists.


In her installations and paintings the artist Ulrike Bolenz often contains social, political and scientific time-critical themes and thus broach the issue of fears of modern man.

Her artistic works are emotional, touching and are making thoughtful.


For twenty years now the topic humor in the expression of laughter is already part of the oevre of Ulrike Bolenz.. In 1996 an installation of hers, a group of laughing women, has been on display at the famous Berliner Dom, in the following years in french churches and 2005 in Ghent in the chapel Campo Santo.


The delight, expressed at the art works with the topic laugh, Ulrike Bolenz also understands as a resistance against the human atrocities in our time.

The latest tragic situation in Paris in January 2015 confirms a fortiori the topicality of her works and can also be understood as an artistic effort to preserve optimism and joie de vivre and to reduce fears of the people.


The artistic work of Ulrike Bolenz includes sculptures and large-scale installations in a unique photo sculpture technique by Ulrike Bolenz and works on canvas and wood in oil, acrylic and mixed media.

 

 

 

 

„Sieben Säulen der Lachenden“
Ulrike Bolenz, 2015

Säulen sind tragende Elemente in der architektonischen Gestaltung  so wie besonnene Politik tragendes Element der Konstruktion menschlicher Gemeinschaftlichkeit ist.  
 Säulen, auf denen die Welt ruht, sind alter Bestandteil des christlichen Glaubens; die „Fünf Säulen des Islams“ sind Teil des täglichen Lebens eines islamisch Gläubigen; für die Geburtsstätte der Demokratie, dem antiken Griechenland, waren die Felsen von Gibraltar die ‚Säulen des Herkules‘ und für das alte China war das Gebirge K’un-lun die Stützsäule zwischen Himmel und Erde.                      
Die Säule symbolisiert historisch betrachtet positive Termini wie Stabilität, Festigkeit und tragende Kraft so wie das Lachen des Menschen positive Inhalte wie Sicherheit, Lebenswille und einen freien Geist charakterisiert.
Die ‚Sieben Säulen der Lachenden‘ versteht die Künstlerin Ulrike Bolenz als aufragende und unübersehbare Masten der nachdrücklichen, aber auch der  zuversichtlichen Ermahnung, welche in das Bewusstsein bringen soll, dass nur die Freude  an der menschlichen Existenz Toleranz, Solidarität und Verständnis für die Vielfältigkeit des menschlichen Denkens und Glaubens fördern kann.
Doch jede tragende Säule benötigt ein solides Fundament. Während ein besonnenes politisches Handeln dieses Fundament in einer Weltgemeinschaft zu schaffen hat, so kann sich ein Kunstwerk als Mittler zwischen Nationen verstehen. In diesem Sinne ist das Werk der Künstlerin Ulrike Bolenz als optimistisches Monument der Freude gemeinschaftlicher Existenz und solidarisches Zusammenwirken aller Menschen zu deuten.
Die „Sieben Säulen der Lachenden‘ ist die erste großformatige künstlerische Arbeit eines umfassenden Art Projekts von Ulrike Bolenz zu diesem Thema.
 

 

 

 

 

 

 

Projekt  LACHENDE    Sieben Lachende

ausgestellt anlässlich der ersten Weihung anglikanischer Priesterinnen im Berliner Dom

Kathedrale Bristol, März 1994, 32 Frauen werden zu Priesterinnen geweiht

 

Vorbereitung der Ausstellung im Berliner Dom

 

 

 

Lachende,   Kunstdienst im Berliner Dom,  1995,  TV Report Sender Freies Berlin

Atelierbild  Lachende

 

 

 

  "Corpus Protacta"  Musée Jan Chelevici,  La Louvière

Kirche Verlpert / Langenberg,   Projekt mit Klaus Flemming (früherer Leiter der Kölner Kunsthalle

Eastern in Ostende

Fünf Lachende,   Kirche Soissons

 

Halbsäulen,  2013

 

Drehtür,  2011

 

 

 

 

 

"Säulen"

 

 

 

 

 

Installation "Cloning"